Aktivitäten

Besuch der Flughafenfeuerwehr

Am Mittwoch, den 03.07.2024 ging es für die Mitglieder unserer Jugendfeuerwehr nach Ahden zur Flughafenfeuerwehr. Nach einer gründlichen Zutrittskontrolle wurden die Jugendlichen zunächst durch die Wache geführt. Anschließend wurden die mit 12.500 Litern Wasser befüllten Löschfahrzeuge begutachtet und auch praktisch getestet. Mit 1000 PS müssen die Feuerwehrmänner innerhalb von 180 Sekunden am letzten Punkt der Flugbahnen sein, erfuhren wir. Eine ziemlich sportliche Leistung, wenn man sich die Stecken der Bahnen mal genauer anschaut.

Wir bedanken uns bei den Verantwortlichen der Flughafenfeuerwehr, die sich an diesem Tag die Zeit genommen haben um uns Ihre Arbeit genauer vorzustellen.


24 Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr Borchen

Sich einmal fühlen wie die Großen, echtes Feuer löschen und mit Blaulicht und Martinshorn zum Einsatz fahren: Das konnten die Jugendlichen am vergangenen Samstag beim 24 Stunden-Dienst der Jugendfeuerwehr Borchen.

40 Jugendliche und 20 Jugendwarte und Betreuer versammelten sich am Samstagmorgen um 9 Uhr am Gerätehaus in Kirchborchen, um den Dienst anzutreten. Begrüßt wurden sie vom Gemeindejugendfeuerwehrwart Florian Möllenhoff und vom Wehrführer Bernd Lüke.

Nachdem das Schlaflager bezogen und die Einsatzbereitschaft auf den Fahrzeugen hergestellt wurde, ließ der erste Einsatz nicht lange auf sich warten. „TH MiG – Person im Wasser“ tönte es aus der Alarmdurchsage. Sofort wurden die Fahrzeuge besetzt und die Einsatzstelle an der Altenau in der Mersch angefahren. Eine Person war mit dem Kajak gekentert und drohte nun zu ertrinken. Mehrere Trupps begannen damit, die Altenau nach der Person abzusuchen, andere bauten durch eine Steckleiter ein provisorisches Fanggitter im Wasser auf. Die Person konnte im Laufe des Einsatzes unterkühlt aber lebend aus dem Fluss gerettet werden.

Im Laufe des Tages standen noch viele weitere Einsätze für die Jugendlichen auf dem Plan, wie die Großübung mit der Jugendfeuerfeuerwehr aus Haaren. Gegen 15:30 Uhr wurden erste Kräfte zu einem Feuer in der Grundschule Nordborchen alarmiert. Nachdem sich die Meldung bestätigte und zudem Personen im Gebäude als vermisst gemeldet wurden, wurden umgehend die restlichen Kräfte nachalarmiert. Gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr aus Haaren wurde ein Innen-, sowie ein Außenangriff aufgebaut. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz ins Gebäude vor, um die vermissten Personen zu retten.

Besonders aufregend wurde es um 23:30 Uhr. Ein angemeldetes Lagerfeuer an der alten Ziegelei in Alfen war außer Kontrolle geraten und drohte nun auf die angrenzende Freifläche überzugreifen. Mit immer noch reichlich Energie liefen alle zu ihren Fahrzeugen und fuhren die Einsatzstelle an. „Anfahrt auf Sicht“ hieß es schnell vom ersten Fahrzeug, da man die Einsatzstelle schon von der Straße aus sehen konnte. Nun war es für die Jugendlichen an der Zeit zu zeigen, was sie gelernt haben. Schnell wurden mehrere Schlauchleitungen gelegt um die Brandbekämpfung durchzuführen. Da die Einsatzstelle etwas abgelegen war musste zu-dem eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke aufgebaut werden. Nach ca. 30 Minuten kam die Rückmeldung: Feuer unter Kontrolle.

In der Nacht folgten noch weitere Einsatzstellen, wie ein Verkehrsunfall mit Vermisstensuche, ein Kleinbrand im Freien und Tragehilfe für den Rettungsdienst.

Um 06:00 Uhr wurden dann alle, egal ob wach oder schlafend, durch eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Industriegebiet geweckt. Der Einsatz stellte sich jedoch, wie so oft im realen Leben auch, als Fehlalarm heraus. Zurück an der Wache wurden die Fahrzeuge, sowie das Gerätehaus wieder einsatzbereit gemacht, bevor alle bei einem gemeinsamen Frühstück den Dienst ausklingen lassen konnten.

Dieser Tag lässt nicht nur die Jugendlichen erschöpft und müde zurück, sondern auch die Jugendwarte und Betreuer, die 24 Stunden damit beschäftigt waren, die einzelnen Einsätze vorzubereiten und zu koordinieren um den Tag für alle spannend und lehrreich zu machen. Bei der Menge an Kindern nicht immer eine einfache Aufgabe.

Wir möchten uns bei allen bedanken, die uns an diesem Tag unterstützt haben. Bei Thomas Finke für die professionellen Fotos, bei Partyservice Ewers für die Verpflegung und bei der Firma Westermann für die Bereitstellung des Geländes für den Realbrand.


Jahreshauptversammlung der JFW Borchen – Führungswechsel in der JFW-Leitung

Am 20. Dezember 2023 fand im Gerätehaus Dörenhagen die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Borchen statt. Um kurz nach 18 Uhr eröffnete der Gemeindejugendfeuerwehrwart Florian Möllenhoff die Versammlung und führte durch die Tagesordnung.

Die Jugendsprecher Jona Ahle und Hannah Steinkemper verlasen das Protokoll der Versammlung aus dem Jahr 2022, sowie den Jahresbericht 2023. Anschließend folgten noch der Kassenbericht aus dem Jahr 2023, sowie der Bericht der Kassenprüfer.

In diesem Jahr standen unter TOP 6 verschiedene Neuwahlen an. Max Sander stellte seinen Posten als stellv. Gemeindejungendfeuerwehrwart aus privaten Gründen zur Verfügung. Als Nachfolger wurde Nico Ahle für die Dauer von sechs Jahren bestellt und macht somit die Führung der Jugendfeuerwehr zusammen mit Florian und Kerstin wieder komplett. Seinen Posten als Kassierer gab er mit Übernahme der neuen Funktion ab. Somit musste auch hier jemand neues gefunden werden. Elias Lüke erklärte sich bereit, die Aufgabe zu übernehmen und wurde in der Runde einstimmig zum neuen Kassierer gewählt.

Bevor das Jahr zu Ende geht konnten nun auch die im Mai erworbenen Jugendflamme 1 Abzeichen an alle Teilnehmer/-innen vergeben werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung überbrachten die Ehrengäste noch einige Grußworte. Michael Hüwel überbrachte als Vertreter der Gemeinde die Grüße des Bürgermeisters und des Ordnungsamtes. Er gab einen kurzen Einblick über anstehende Beschaffungen im Jahr 2024. Der Kreisjugendfeuerwehrwart Jürgen Kersting und der Wehrführer Bernd Lüke bedankten sich bei den Jugendlichen und den Jugendwarten für die geleistete Arbeit und wünschten frohe Feiertage und ein frohes neues Jahr.

Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr in Hameln

Vom 11. – 13.08.2023 fand für alle Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Paderborn ein Zeltlager in Hameln statt. Ca. 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich am Freitagnachmittag mit gepackten Taschen auf den Weg zum gemeinsamen Treffpunkt. Auch die Jugendfeuerwehr aus Borchen war mit 12 Jugendlichen und 3 Betreuern vertreten.

Am Zeltplatz angekommen musste selbstverständlich erstmal für ein Dach über dem Kopf gesorgt werden. Es wurde damit begonnen, die Zelte aufzubauen. Aufgrund der Größe der Zelte musste hier jeder mit anpacken, ganz nach dem Motto: „Viele Hände, schnelles Ende“.
Anschließend gab es ein gemeinsames Abendessen, bei dem sich die Jugendlichen für die bevorstehende ca. 5 km lange Nachtwanderung nochmals stärken konnten.

Der Samstag begann mit einem leckeren Frühstück. Der dann einsetzende Regen machte nicht nur vielen einen Strich durch die weitere Tagesplanung, sondern verwandelte den Platz auch schnell in eine weiche Matschlandschaft. Langweilig wurde es dennoch nicht: Verschiedene Gesellschaftsspiele ließen einen den Regen schnell vergessen. Als dieser nachließ, schloss man sich den anderen Jugendfeuerwehren an und verbrachte die restliche Zeit bis zum Mittagessen im Freibad. Nachmittags standen dann die „Spiele ohne Grenzen“ mit Stationen, wie beispielsweise dem Big-Bag-Hüpfen, Dosenwerfen und anderen Geschicklichkeitsspielen, auf dem Plan. Hier zeigten die Jugendlichen aus Borchen wieder vollen Einsatz. Dieser blieb nicht unverdient. Bei der nach dem Abendessen stattfindenden Siegerehrung wurde die Leistung mit dem 4. und dem 1. Platz ausgezeichnet.

Am späten Abend war der Regen vom Vormittag dann vollends vergessen. Bei klarem Sternenhimmel saßen alle noch gemütlich bis in die frühen Morgenstunden zusammen. Müde und dennoch zufrieden wurden nach einem letzten gemeinsamen Frühstück die Zelte sodann am Sonntagmorgen wieder abgebaut. Das lange Wochenende machte sich bei dem einen oder anderen auf der Rückfahrt bemerkbar. Schon im Auto wurde damit begonnen, Schlaf der letzten Nächte nachzuholen.


Gewinner der Kreis-Nachtwanderung im November 2022

Im November letzten Jahres fand eine Nachtwanderung in Wewer statt, zu der alle Jugendfeuerwehren aus dem Kreisgebiet eingeladen waren. Auch die Jugendfeuerwehr Borchen nahm mit vier Gruppen an der Nachtwanderung teil. Um während der Wanderung keine Langeweile aufkommen zu lassen galt es, verschiedene Stationen zu bewältigen und Aufgaben zu lösen. So musste an einer Station gepuzzelt werden, während an einer anderen Dosen hinuntergeworfen werden mussten. Zwischen den Stationen wurde durch diverse Fragen noch das Wissen der Jugendfeuerwehrmitglieder abgefragt.

Schlussendlich setzte sich eine Gruppe der Jugendfeuerwehr Borchen gegen 35 weitere Gruppen durch und erzielte das beste Ergebnis. Auf der gestrigen Delegiertenversammlung des Kreisverbandtages in Weiberg erfolgte dann die Siegerehrung.

Wir gratulieren den Gewinnern und hoffen, dass ihr auch beim nächsten Mal wieder mit Freude und Eifer dabei seid!


Erste-Hilfe-Kurs für unsere Jugendfeuerwehr
22.10.2022


Am Samstag, den 22.10.2022, wurden interessierte Jugendliche aus unserer Jugendfeuerwehr in der „Ersten Hilfe“ ausgebildet. Unter anderem wurden Themen wie das Anlegen eines Verbandes, das Auffinden einer bewusstlosen Person und die Herz-Lungen-Wiederbelebung trainiert.

Mit dem erlernten Wissen können die Jugendlichen nun vielen Menschen im Notfall helfen und haben gleichzeitig eine Voraussetzung für die Fahrschule erfüllt.

Wir bedanken uns beim Ausbilder Alex Ditz für seine gute und praxisnahe Ausbildung.


24 Std.-Dienst der Jugendfeuerwehr Borchen

10.09.2022

Der 24 Stunden Dienst ist immer ein ganz besonderes Highlight auf dem Dienstplan der Jugendfeuerwehr Borchen, konnte jedoch aufgrund von Corona lange Zeit nicht stattfinden. Dies wurde den Jugendwarten dieses Jahr einmal mehr deutlich, nachdem die Anmeldezahlen feststanden. 45 von 55 aktiven Jugendlichen hatten sich angemeldet, was die Jugendwarte erstmalig vor eine organisatorische Herausforderung stellte, wollten sie doch allen Jugendlichen einen Platz auf einem Feuerwehrfahrzeug zusichern. Durch die gute Zusammenarbeit innerhalb der Feuerwehr Borchen konnte jedoch auch dieses Problem gelöst werden. So wurden die Jugendlichen am 10.09.2022 um 08:00 Uhr am Gerätehaus in Kirchborchen auf vier Löschfahrzeuge, einen Gerätewagen und zwei Mannschaftstransportfahrzeuge verteilt.

Erste Aufgabe war sodann, sich mit den Fahrzeugen und den Gerätschaften vertraut zu machen, um bei einem Einsatz benötigtes Material möglichst schnell zur Hand zu haben. Dieser ließ nämlich nicht lange auf sich warten. Gegen kurz nach neun ertönte das erste Mal der Alarm: „Vollalarm für die Jugendfeuerwehr Borchen“. Gemeldet war eine brennende Scheune mit vermissten Personen in Etteln. Sofort eilten alle zu ihren Fahrzeugen, um sich schnellstmöglich auf den Weg zum Einsatzort zu machen. An der Einsatzstelle angekommen war zunächst eine deutliche Rauchentwicklung wahrnehmbar. Weitere Erkundungen ergaben, dass sich noch mehrere Personen im Gebäude befanden. Eine Person wurde durch eine Steckleiter aus einem Fenster und eine weitere Person durch den Angriffstrupp aus dem verrauchten Gebäude gerettet. Zeitgleich waren mehrere Trupps mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Nach ca. 45 Minuten waren alle Personen gerettet und das Feuer gelöscht. Nachdem alle Geräte wieder auf den Autos verlastet und die Fahrzeugtanks wieder gefüllt waren, ging es zunächst zurück zum Gerätehaus.

Ein weiterer Großalarm für die Jugendfeuerwehr erfolgte gegen 17 Uhr. In der Grundschule in Kirchborchen, in der sich noch mehrere Personen befanden, war ein Feuer ausgebrochen. Vom Gerätehaus fuhren alle Fahrzeuge gesammelt mit Martinshorn und Blaulicht zur Ein-satzstelle. Die starke Verrauchung an der Einsatzstelle bestätigte die Meldung. Auch hier wurde die Einsatzstelle zunächst erkundet. Zeitgleich rüsteten sich die ersten Trupps mit Atemschutz aus, um zur Menschenrettung ins Gebäude zu gehen. Andere Trupps übernahmen die Brandbekämpfung sowie die Wasserversorgung vom Hydranten zu den Fahrzeugen. Insgesamt wurden 13 Personen aus dem Gebäude gerettet. Nach ca. einer Stunde erfolgte die Meldung „Feuer aus, alle Personen gerettet“. Über den Tag verteilt blieb jedoch nicht viel Zeit zum Verschnaufen. Bis tief in die Nacht hin-ein war an Schlaf nur selten zu denken. Es folgten weitere Einsätze wie zum Beispiel, ein Garagenbrand, ein Containerbrand, ein Fahrzeugbrand, Vegetationsbrände, ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person, Gasgeruch im Industriegebiet, Türöffnungen und eine Vermisstensuche im Wald. Die letzte Alarmierung erfolgte gegen fünf Uhr morgens. Gemeldet war eine ausgelöste Brandmeldeanlage im Industriegebiet. Nach ersten Erkundungen stellte sich jedoch heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.

Zurück am Standort wurde nun damit begonnen, die Autos und das Gerätehaus zu putzen und wieder auf Vordermann zu bringen. Anschließend wurden dann bei einem gemeinsamen Frühstück die Eindrücke der letzten 24 Stunden ausgetauscht. Bei einigen machte sich bereits ein leichter Muskelkater bemerkbar, was wiederum zeigt, dass für die Aufgaben einer Feuerwehrfrau / eines Feuerwehrmanns doch einiges an Leistung und Kraft benötigt wird. Um acht Uhr war dann, nach anstrengenden 24 Stunden, offizieller Dienstschluss. Müde aber zufrieden traten alle Jungen und Mädchen die Heimreise an, mit dem Wunsch, dass der nächste 24-Stunden-Dienst nicht allzu lange auf sich warten lässt.